Über Richter und Gerichte

September 17, 2020 um 17:40 | Veröffentlicht in St.Veit | Hinterlasse einen Kommentar
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Der Umgang mit Richtern und Gerichten kann im Privaten manchmal unangenehm und stressig sein. In meinem Fall, als Sparkassenleiter waren es eher dienstliche, angenehme- Kontakte, aber nicht nur!

Wenn sich nun ein verdienstvoller Beamter, noch dazu ein Gerichtsvorsteher in die Pension verabschiedet, sind dazu vielleicht ein paar persönliche Betrachtungen erlaubt. Hofrat Herbert Müller, St. Veit an der Glan hat laut Bericht von „meine Woche“ vom 2.Sept.2020 Seite 4 diesen Schritt vollzogen. Auch von meiner Seite gilt es zu solchem Anlass Dank abzustatten und gute Wünsche zu entbieten, denn Herr Müller hat mir mittels förmlichen Gerichtsbeschluss gestattet, mich in den historischen Archivalien des Bezirksgerichtes wieder umzusehen und das kam so:

Von Berufswegen waren mir natürlich gewisse Einrichtungen bei Gericht durchaus geläufig. Es erschlossen sich mir automatisch Grundbücher wie dazu gehörige Urkundensammlungen und waren solche älteren Datums, dann war dazu auch in Kellern Nachschau zu halten. Mit den jeweiligen Beamten stets auf gutem Fuße, gab es dabei nie Probleme. Man war oft froh, mir den entsprechenden Schlüssel in die Hand drücken zu können um sich nicht von eigener Arbeit abhalten zu lassen. Dieses besondere Vertrauensverhältnis hielt auch über die Dienstzeit hinweg an, obwohl ich jetzt noch andere, in Kellern liegende Bestände entdeckte und schätzen lernte. Urkunden-Bände sowieso, aber auch Testamente, Mündelakte usw, alles wahre Perlen der Stadtgeschichte. Es wurde mein Hobby, darüber zu schreiben und das ging so lange gut, bis ein damaliger Rechtspfleger mich im wonnigsten Aktenstudium, vollkommen zu recht natürlich, darauf aufmerksam machte, dass ich nicht mehr dienstlich sondern als Privatperson unterwegs bin, was er nicht länger dulden könne. Das traf mich hart, war ich doch gewohnt, regelmäßig gut recherchierte Artikel Herrn Pressesprecher Orasch für die Gemeinde-Zeitung, später Herrn Friedrich Knapp für sein Monatsblatt – gratis natürlich – zu liefern. Sollte ich jetzt damit Schluss machen, wo doch das Echo aus der Leserschaft erfreulich zunahm? Gibt es noch einen Weg?

Natürlich erinnerte ich mich daran, dass der Sohn des amtierenden Gerichtspräsidenten ein Mitschüler von mir war. Das reichte nicht! Also ergab sich ein Gespräch mit dem Herrn Direktor Dr. Wilhelm Wadl vom Landesarchiv in Klagenfurt mit hochlöblicher Erwähnung meiner Person gegenüber Herrn Präsidenten Bernd Lutschounig, was dann direkt zum eingangs erwähnten Gerichtsbeschluss führte. Wenn sich also meine Leserschaft über die geschichtlichen Ergüsse zur Stadtgeschichte St .Veit/Glan in der einschlägigen Presse, danach auch in meinem wordpress-blog altstveit erfreuen durfte, weiß sie es – die Leserschaft – wem sie das alles zu versanken hat.

Eine weitere „Großtat“ war die Digitalisierung der alten Häuser-Datei eines +Dir. Rudolf Niederl auf Basis genauer Vermessungs- und Grundbuchsdaten. Letzteres als Mitarbeiter von Prof. Heinz Ellersdorfer im alten Stadtarchiv und alles eigentlich widerrechtlich, da schon in Zeiten meines Ruhestandes! Dieser heutige Bericht möge zeigen, mein Ruhestand hält noch immer an. Deo gratias.

Nun gehe ich zeitlich noch ein gutes Stück zurück und betrachte das Thema während der großen Ära Kreisky-Androsch mit ihren Reformen des Gerichtswesens. In sechs Markt- und einer Stadtgemeinde gab es bis dahin innerhalb unseres politischen Bezirkes noch eigene Gerichtsbezirke, mit Richtern, Schreibern, Grundbuchsführern, Exekutionsbesamten und dergleichen. Unbeschadet des Verlustes vieler Arbeitsplätze in verarmten Talschaften wurde zentralisiert. Anstatt Eberstein, Althofen, Friesach und Gurk gab es nun nur noch St. Veit als Gerichtsort. Die alten Herren Bezirksrichter waren noch Despoten mit recht schrulligen Umgangsformen, hier wie dort. Draußen am Land war sich ein Herr Rat seiner Macht durchaus bewusst, er gehörte schließlich neben Bürgermeister, Pfarrer und Schuldirektor zu den Honoratioren. Von ihnen wurde manchmal niedergebrüllt und eingeschüchtert, sofern es sich bei Klienten um Arbeiter und Kleinbauern handelte. So kam es darüber hinaus nicht selten zu gefährlichen Drohungen! Vermögende waren hier natürlich ausgenommen. Diese wussten auch genau, wo und in welchem Extrazimmer der Herr Rat verkehrte, waren dort als gute Gäste auch gerne zugelassen. Ohne Verletzung von Dienstgeheimnissen konnte sich vielleicht eine verschwiegene Vorberatung ergeben. Keine Angst, es können hier keine alten Namen genannt werden. Bezeichnend ist es aber, dass sich ein Richter aus St. Veit bei den Schlaraffen den Mitglieds-Namen „Vatersucher“ zulegte. Er dürfte unter den vielen unehelichen Geburten von damals gelitten haben. Ein anderer Bezirksrichter, auch sein Name bleibt ungenannt, musste versetzt werden, weil er statt Schuld- nur noch Freisprüche kannte…..

Jetzt gehe ich noch einmal und noch weiter zurück, um die Not von Müttern ab etwa 1920 zu beschreiben. Um Leib- , Tisch- oder Bettwäsche zu kaufen, reichte das Geld nicht. Dann kam der Krieg, da wurden solche Artikel sehr knapp erzeugt. Die Geschäftsleute reagierten auf die Lieferschwierigkeiten, indem sie zu horten begannen. Bei Mangelwirtschaft ist der Tauschhandel Trumpf. Hast Du das, tausch ich mit Dir was Du suchst. Erst ab 1950 sprang die Wirtschaft auch auf diesem Sektor wieder an. Die Firma Hämmerle in Vorarlberg sandte auch in St. Veit tüchtige Privatpersonen als Verkäuferinnen von Haus zu Haus. Erstmals konnte man in Katalogen auswählen und bestellen. Eine Frau K. war sehr tüchtig und bis in das Glantal um Bestellungen bemüht. Auch in meiner Familie fand Frau K. dankbare Abnehmer. Weil Banken und Postämter weit entfernt waren, wurde auch gerne kassiert. Eines schönen Tages flatterte eine sogenannte Mahnklage der Firma Hämmerle ins Haus! Man war sich keiner Schuld bewusst, hat doch Frau K. kassiert. Als Absolvent der Handelsakademie, wusste ich, was in solchem Falle zu tun ist um Rechtskraft eines Exekutions-Titels zu vermeiden: Einspruch machen! Die darauf folgende Tagsatzung beim Herrn Rat in St. Veit verlief recht kurz und endete mit einer Drohung. Die Beklagte wurde zum Richtertisch gerufen, ihr ein Bestellschein vorgehalten und gefragt „ist das ihre Unterschrift?“ nach dem Ja hieß es knapp „sie sind verurteilt…..“ und als der Ratgeber für den Einspruch eine Befragung der Frau K. vermisste hieß es „und Sie sind still, sonst kriegen Sie noch eine Klage wegen WINKELSCHREIBEREI“. Damals fühlte ich mich nicht gut behandelt, doch später, beide in Pension und obendrein Nachbarn, wurden wir gute Stammtisch-Freunde. Ein geflügeltes Wort von ihm „Walter, erzähl uns einen Schwank“. Seine Sterbeparte vom August 2012 nannte keinen Beruf und verschwieg sogar den OLGR.

Freund Rudi – Erinnerungen

Juni 6, 2014 um 16:30 | Veröffentlicht in St.Veit | Hinterlasse einen Kommentar
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Acht Jahre sind schon wieder ins Land gezogen, seit mein väterlicher Freund und alter St. Veiter im 88sten zur letzten Ruhe bestattet wurde. Er war ein liebenswürdiger, humorvoller, ein geselliger und angenehmer Mensch – ein Glück für jedermann, der ihm begegnete oder der ihn so wie ich noch in hohen Jahren in voller geistiger Frische kennenlernen durfte um seinen Geschichten zu lauschen. Regelmäßig machte er seine Runden durch das Städtchen. Irgendwo, am sichersten beim Bäckerladen Schöffmann am Weyerfeld konnte man ihn im Kreise von Bekannten bei einem Glas Rotwein treffen.  Rudi war das personifizierte Zeitgeschehen, eine Stadt-Chronik auf zwei Beinen so zu sagen. Ein gutes Gedächtnis machte ihn zum talentierten Erzähler familiärer Schicksale oder zum Schilderer weit zurück liegender Begebenheiten. Sein Soldatenleben brachte in weit in die Welt hinaus. Dank seiner Profession kannte er die Stadt und Bezirk, wie kein anderer. Er war nämlich ein höchst begehrter und tüchtiger Fahrlehrer, der auch noch in scheinbar hoffnungslosen Fällen zur Fahrtauglichkeit verhalf. Mehr sei hier nicht verraten, wohl aber einige seiner „Lieblings-Stückel“.

Sternwirt um 1925 Autowerkstätte

Oben das alte Hotel Stern (heute Fuchspalast) im Hof hinten wirkte der alte Zygartowski, ehe er seine Werksätte nach vorne an die Straße verlegte (heute Notariat Sauper in der Friesacher Straße)

Etwa jenes von einem ehemaligen Bezirksrichter, namens Reinhold P. Von diesem wurde erzählt, er sei fast täglich, egal ob gerade amtshandelnd oder nicht, des guten Weines voll. Er pflegte deshalb, seine Sachen zu vereinfachen und die ihm lästigen Verhandlungen durch überraschende Freisprüche abzukürzen. Das blieb den Anwälten von St. Veit bis Klagenfurt nicht lang verborgen und führte eines schönen Tages dazu, dass man den Herrn Rat nach Gurk versetzte, wo es von Haus aus weniger zu tun gab.

Über die St. Veiter Schlaraffen, eine Verbindung akademischer alter Herren, sagte man, dort dazu gehörten u.a. Apotheker Berger, Dr. Gabron und Werner Knaus – doch mit Hitler war alles aus! Ihre „Burg“, den Ort ihrer Zusammenkünfte, hatten die Schlaraffen im Weißen Lamm. Nur Willi Anwandter, einstiger Oberkellner im Hotel Stern besaß ihr Vertrauen und durfte ihnen servieren. Keinesfalls war weibliches Personal zugelassen.

Leo Knaus und Major F.X. Kohla (1890-1977) waren dicke Freunde. Beide hatten es mit der Feuerwehr, der eine als Stadt- und Bezirks-, der andere als Landeskommandant. Das gute Einvernehmen kam nicht davon, dass beider Ehefrauen Ottilie hießen und so zu Namengebern für den frühgeschichtlichen Ausgrabungshügel der dreißiger Jahre zwischen Pulst und Glantschach (Ottilien-Kogel) geworden sind. Eher kam es wohl davon, dass Kohla seinen Freund zum Haus- und Hoflieferanten der Feuerwehr ernannte. Wo überall das Landeskommando einen Feuerwehrmann neu einkleidete, gab es den Stoff dazu gratis. Zu beziehen war das Material allerdings bei Leo Knaus in St. Veit. Kohla war übrigens auch Ausgräber auf Alt-Dornhof, ein wenig bekannter, versteckter Burgplatz direkt unter dem Lorenziberg, wo ihm wiederum  Männer der FF aus St. Veit sehr hilflichreich waren.

1945 erschienen vier Partisanen bei Kohla in Klagenfurt. Er wäre nicht der einzige gewesen, den man damals kurzerhand auf nimmer Wiedersehen mitgenommen hat. Dabei soll sich folgende Wechselrede entsponnen haben. Partisan: „Sind Sie Major Kohla“ – Antwort „Ja, und wer bist Du? und von wo bist Du?“  Nach kurzer Auskunft wieder  Kohla: „Dann warst Du dort der Feuerwehrkommandant.“ Partisan: „Ja , das war ich“ Kohla: „Dann musst mich ja eh kennen“  Daraufhin salutierte der Partisan, zog mit seinen Begleitern ab und kam nie wieder.

Leo Knaus war hoch betagt, da wollte ihm die Kameradschaft der Wehr gratulieren. Tochter Paula fand dies schon etwas zu beschwerlich und musste den Besuch abweisen. Die flotten Floriani-Jünger wussten sich zu helfen. Sie fuhren mit der neuen Drehleiter auf den Kirchplatz, klopften von  der Hinterseite des Hauses an ein bewusstes Fenster und überreichten so ihren Blumenstrauß.

Es war die Zwischenkriegszeit  und  ein Auto zu fahren, einfach faszinierend.  Nur reichten dazu die Mittel weder  bei  Herrn Gorton von Rothenstein noch bei Pepo Kleinszig auf Taggenbrunn und schon gar nicht beim Rechtsanwalt Franz Kleinszig. Man einigte sich daher auf den gemeinschaftlichen Ankauf und Gebrauch eines neuen Automobils. Leider war das keine glückliche Idee. Alsbald gab es Ärger über anfallende Kosten, Fahrzeiten und gerechte Aufteilung. Das Experiment war von kurzer Dauer. Und übrigens, nach Rudis Worten gab es damals nur zwei Persönlichkeiten in St. Veit, die über Bares verfügten: Dr.  Lemisch und August Voraberger, Gutsherr der eine und Landprodukte-Händler-Gastwirt der andere.

Noch einmal zurück zu Pepo Kleinszig.  Der Herr auf Taggenbrunn pflegte mit Karl Funder beim Schubernig in St.Veit regelmäßig Karten zu spielen. Eines Tages kam es dabei zu einer leichten Meinungsverschiedenheit was damit endete, dass Funder dem Partner eine Ohrfeige gab. Um eventuellen Weiterungen aus dem Weg zu gehen, griff Funder schlussendlich großzügig in seine Brieftasche. Alles war damit wieder in Ordnung und Kleinszig, inzwischen heimgekehrt, erzählte davon seiner Eheliebsten. Ihre Antwort soll  gewesen sein: „Nach langer Zeit bringst wieder einmal selber verdientes Geld nach Hause.“

1945 wurden mehrere prominente St.Veiter in Wolfsberg von Engländern festgehalten. Ihre  Ehefrauen fassten den Entschluss, den Männern, von denen man wusste, an welchen Tagen sie auf Außenarbeit sein würden, nicht nur einen Besuch zu machen, sondern auch etwas Nahrhaftes  mitzubringen. Auto und Benzin waren vorhanden, doch wer fährt? Rudi wurde dazu ausersehen und eines schönen Wintertages ging es los. Am Griffner-Berg steckte eine Kolonne englischer Militärfahrzeuge fest. Sie konnten die schneeglatte Bergstraße nicht bezwingen. Auch Rudi kam mit seinem Gefährt ins Rutschen und zum Stillstand. Kurz entschlossen, ließ er die Damen aussteigen, empfahl ihnen, das Stück bis zur Passhöhe zu Fuß zurückzulegen. Zwei Holzknechte, welche gerade des Weges kamen und in die gleiche Richtung wollten, hieß er links und rechts auf den vorderen Kotflügeln Platz nehmen, denn der Wagen hatte Frontantrieb. Zum Staunen der hilflosen Briten, kurvte unser Mann an ihnen vorbei und mühelos den Berg hinauf, erreichte die Höhe, wechselte seine Passagiere, kam gut nach Wolfsberg und auch wieder gut nachhause.

Noch viel mehr wäre zu berichten, wenn nur der Platz nicht immer knapp wär. Rudi war immerhin ein Kriegsjahrgang und hat als Soldat viel erlebt und sich manchmal gerne an relativ ruhige Zeiten hoch oben in Norwegen erinnert. Davon vielleicht ein andermal.

In St.Veiter Stadt-Blattl Fritz Knapp erschienen April 2014

 

 

 

 

 

 

Johann Pilat Musikhaus

November 25, 2012 um 18:03 | Veröffentlicht in St.Veit | Hinterlasse einen Kommentar
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Johann Pilat, Musikhaus-Inhaber in St. Veit/Glan (1931-1936)

Als kürzlich Karl Kohlweg, Musiker hier, von einer Kinder-Tuba und dem darauf befindlichen Erzeuger-Schildchen, lautend auf „Franz K. Pilat, Kärntnerische Musik-Instr.-Erzeugung        St. Veit a. d. Glan“ (siehe Abbildungen!) Mitteilung machte, stellte sich natürlich sogleich die Frage, ob und wo es eine solchen Firma in unserer Stadt tatsächlich gegeben hat?

Die Nachschau im Meldeamt der Stadtgemeinde brachte nicht ganz eindeutige Ergebnisse, doch immerhin so viel:

Ein Franz Karl Pilab (sic) – richtig wäre Pilat – scheint dort als 1903 in Leoben geborener, lediger Erzeuger von Instrumenten, in Villacher Straße 26 und auch in Klagenfurter Straße 41 Wohnhafter oder Tätiger auf. Von Leoben 1931 kommend hat er sich schon im gleichen Jahr hier wieder nach Knittelfeld abgemeldet. Damit scheint das Herstellungsjahr des vorgenannten Musikinstrumentes ziemlich genau festzustehen.

Zeitgleich mit Franz Karl und so wie dieser 1931 von Leoben gekommen, lebte in der Stadt auch ein gewisser Johann Pilat, Jahrgang 1899, als „Musikhausinhaber“ am Hauptplatz 10, dieser allerdings ein paar Jahre länger. 1936 hat auch er sich in die Steiermark, genauer gesagt nach Leoben abgemeldet. Die Geschäftsmöglichkeiten in St. Veit und in den schwierigen Zeiten von damals dürften nicht ganz den Erwartungen entsprochen haben. Johann war jedenfalls verheiratet mit Hildegard und Vater von zwei Söhnen, beide in Göss geboren und zwar Erwin 1929 und Siegfried 1930.

Weil Johann offenbar ein recht geselliger Typ war, scheint er sogar unter den Schlaraffen von Urbs Viti, also den St. Veiter Schlaraffen als Mitglied auf. Er trug den Ritternamen „Cellosoff der Fidelbauer“ und wird im Unterschied zur Meldekartei, wo er nur Händler genannt wird auch als Musikinstrumentenerzeuger geführt. Franz könnte vom Alter her, sein jüngerer Bruder gewesen sein.

Und siehe da, ein Blick in das Internet zeigt erfreulicherweise, dass die steirischen P i l a t s  in der Musikbranche immer noch blühen und gedeihen gedeihen.

                                                                                             Walter Wohlfahrt    Nov. 2012

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